CSS2

CSS2

CSS 2



Technologie


Das CSS 2 bietet eine kontinuierliche Überwachung des Isolationsmaterialflusses auf Verunreinigungen. Für diesen Zweck wird der Fließkanal zwischen dem Hauptextruder und dem Spritzkopf mit Schaugläsern  und einem optischen CCD-Kamerasystem ausgestattet, um das Isolationsmaterial zur Überwachung zu durchleuchten. Die hochauflösende CCD-Farbkamera ermöglicht die Detektion von Verunreinigungen mit einer Partikelgröße von 20 µm und größer, vorausgesetzt, diese Partikel absorbieren Licht. Die Detektion der Partikel erfolgt in zwei Dimensionen, wobei die vertikale Partikelgröße präzise gemessen wird, während die horizontale Größe des detektierten Partikels aus der Fließgeschwindigkeit des Isolationsmaterials im Messbereich berechnet wird.

Erkannte Verunreinigungen werden nach Größe klassifiziert. Partikel die ausserhalb der gewählten Toleranz der Partikelgröße liegen und als selten anzusehen sind, werden vom CSS 2 Computersystem im Detail analysiert. Das CSS 2 liefert Informationen über die Farbe von transparenten Partikeln, sofern diese durchleuchtet werden können.

Kombiniert mit der farbigen grafischen Darstellung des Partikels und dem Umfeld werden die geometrischen Abmessungen bezüglich Fläche, vertikaler und horizontaler Maße sowie die Lichtdämpfung und Farbe geliefert. Die Daten von bis zu 100 solcher Verunreinigungen werden auf einer Festplatte (1.5 GB) für mögliche subsequentielle (oder spätere) Auswertung registriert.

Neben der grafischen Anzeige des detektierten Partikels und des Umfeldes werden Bilder als Teil des gesamten Materialflusses erfasst, auch wenn der gewählte Toleranzbereich nicht überschritten wird. Der Inhalt dieser Bilder wird analysiert und die Resultate nach Anzahl und Größe sortiert und in einem Histogramm angezeigt. Diese Information dient zur Festlegung von Produktionsstart und Ende unter dem Aspekt der Materialreinheit.

Ein Drucker liefert einen online Bericht über die detektierten Verunreinigungen sowie zusätzlich ein Histogramm mit Daten über Anzahl der detektierten Partikel, nach Größe sortiert. Zusätzlich kann der gesamte Inhalt des Monitorbildes mit einem optionalen Farbdrucker (Option) ausgedruckt werden.

Der CSS 2 Messkopf ist an der Schauglasarmatur befestigt und kann bei Bedarf manuell um ca. 250 mm angehoben werden. Die Schaugläser sind so leicht zugänglich und können – wenn notwendig – ausgewechselt werden. Eine spezielle Kalibrierung der Optik ist nicht notwendig, nachdem der Messkopf wieder in Position ist.